Heiner Dunckel diskutiert über Herausforderungen bei der ärztlichen Versorgung


Über langes Warten auf einen Arzttermin, fehlende Nachbesetzungen von Arztpraxen und überfüllte Notaufnahmen diskutierte Heiner Dunckel mit seinen Podiums- und Veranstaltungsgästen im Borgerforeningen bei einer gut besuchten Veranstaltung interessierter Bürgerinnen und Bürger, aber auch Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften.
Impulse gab es durch Dr. Christian Peters, Geschäftsführer der DIAKO. Statistisch gesehen habe sich die Arztdichte in den letzten zehn Jahren in Flensburg erhöht. Dennoch gäbe es mit Blick auf die einzelnen Facharztgruppen und die Standorte nicht nur Fehlverteilungen vor Ort, sondern auch immer weiter steigende Anforderungen an die Ärzte.

 

„Wir haben eins der besten Gesundheitssysteme der Welt, aber wir brauchen strukturelle Veränderungen.“, so Peters, dessen Aussagen von Delf Kröger von der Kassenärztlichen Vereinigung unterstrichen wurden: „Wir müssen unsere Ressourcen richtig einsetzen.“ Dass beispielsweise gut die Hälfe der Arbeitszeit von Chirurgen für Dokumentation beansprucht würde trägt laut Peters auch dazu bei, dass bei den Ärzten und beim Pflegepersonal wertvolle Kapazitäten gebunden würden: „Es muss wieder mehr Zeit für die Patienten genutzt werden“. Dass es damit nicht getan ist, berichtete eine Hausärztin: „Ich habe viele Patienten, die nicht zu mir gehören.“ Die Frage, wo welche Patienten erstmalig behandelt würden, wirke sich stark auf kurz- und langfristige Wartezeiten, besonders in Notaufnahmen und bei Fachärzten, aus. Einig waren sich alle, dass Hausärzte gute Arbeit machen und gestärkt werden müssen.


„Eine optimale Steuerung von Ärzten und Patienten ist eine große politische Herausforderung. Klar ist, dass medizinische Zusammenarbeit und Schnittstellen neu organisiert und die Zuständigkeiten im Gesundheitswesen für Patientinnen und Patienten klar erkennbar definiert und verteilt werden müssen.“, fasste Heiner Dunckel zusammen. Medizin anders zu denken ist nicht nur Anliegen der Patienten, sondern auch der Ärzte und des Pflegepersonals: „Viele Ärzte und Pflegekräfte arbeiten derzeit am Limit. Wir müssen dafür sorgen, dass diese wieder mehr Zeit für das Wesentliche, nämlich ihre Patientinnen und Patienten, haben.“


25.01.2017

 

Herzlich willkommen in Kiel!

 

Gut 30 Flensburgerinnnen und Flensburger sind meiner Einladung gefolgt und haben mich heute im Landtag besucht. Diskutiert haben wir über die tagesaktuellen Landags-Themen wie Ceta, aber auch über bildungspolitische Themen wie G8/G9. Vielen Dank für Ihr und euer Interesse!

Ich freue mich immer über Besuch aus meinem Wahlkreis. Wenn Sie Interesse an einem (weiteren) Besuch haben, melden Sie sich gern unter kontakt@heiner-dunckel.de.


13.01.2018

 

Digitalisierung - Besuch bei der SPD AG 60+ Flensbug / Schleswig-Flensburg

 

Digitalisierung ist im jeden Alter ein Thema - sie bietet teilweise beängstigende Risiken, aber auch gestaltbare Chancen. Die Entwicklung ist rasant - heute haben wir alle einen kleinen Computer in der Tasche, der vor dreißig Jahren einen ganzen Raum gefüllt hätte.

 


04.09.2017

 

Brauereibesuch mit Erstwählerinnen und Erstwählen und den Jusos Flensburg

 

Zum Dank an die Jusos und zur Information für Erstwählerinnen und Erstwähler war ich heute mit Clemens Teschendorf und gut 20 weiteren jungen Leuten in der Flensburger Brauerei. Die Jusos Flensburg haben einen großen Anteil daran, dass wir in Flensburg dieses gute Ergebnis bei der Landtagswahl eingefahren haben! Wir haben den Anteil der Zweitstimmen im Vergleich zum letzten mal gehalten und die CDU bei den Erststimmen mit über 5% abgehängt. Dafür kann ich mich nur bedanken. Wichtig ist nun: den Schwung mit in den Bundestagswahlkampf zu nehmen, damit Clemens Teschendorf es in den


01.09.2017


Kein "Drive" im Jamaika-Koalitionsvertrag! 


Bei der SPD-Ratsfraktionsklausur habe ich über den Jamaika-Koalitionsvertrag und seine mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen für Flensburg referiert. 


Klar ist: mit den vielen Prüfaufträgen und den vagen Formulierungen kann man in der Kommunalpolitik wenig anfangen. 

Ganz davon abgesehen, dass es ein Roll-Back bei der Bildung und Lehrerbildung und nichts zum Thema Arbeitnehmerrechte und -schutz gibt sind wir uns in der Runde einig: das Land muss den Kommungen nicht nur Freiheiten und Autonomie einräumen, sondern konkret werden.


Flensburger Schulen beispielsweise müssen weiter bei baulichen Vorhaben unterstützt werden. Zudem muss neben dem Profisport natürlich auch der Breitensport gefördert werden. Und auch bei finanziellen Angelegenheiten zeigt sich: konkret sieht anders aus!


31.08.2017

 

"Lernen und Arbeiten in Europa"

 

Eine Diskussion zum Thema 'Lernen und Arbeiten in Europa-Welche Chancen hat die Jugend in der EU?' hatte ich mit meinem Bundestagskollegen Ernst-Dieter Rossmann, unserer SPD-Europaabgeordneten Ulrike Rodust, meinem Landtagskollegen und Tom Lenuweit haben. 

Hierzu möchte ich ganz entschieden sagen: Grenzen hatten wir (lange) genug - die darf es weder an den Länderübergängen noch in der Bildung geben. Programme wie Erasmus+ verbinden Europa und schaffen Frieden. Denn auf Jugendliche und Freunde aus anderen Ländern, mit denen man zusammen studiert, würde man nie schießen.

Deswegen: Grenzen durch Bildung weiter abbauen und Erasmus + weiter ausbauen!