19.07.2019

 

Nerv getroffen: Arbeitsbedinungen an Hochschulen in SH katastrophal

 

WELT, SHZ, KN, Abendblatt, Süddeutsche, Ärzteblatt und viele mehr berichten von einem Thema, dass durch meine Anfrage erneut stark aufgekocht ist: die Beschäftigungsbedindungen an unseren Hochschulen im Land.

Eine Beschäftigung an einer Hochschule ist gehaltstechnisch und mit Blick auf längerfristige berufliche Planbarkeit meist nicht das Gelbe vom Ei. Das Problem ist bekannt; Lösungen bleiben, jedenfalls von der SHschen Jamaica-Koalition, aus. Meine jüngste Anfrage zeigt, dass sich das Problem weiter verschärft. Deswegen werden wir uns noch enger mit den Hochschulpersonalräten austauschen und bald einen konkreten Vorschlag auf den Weg bringen, wie es in Zukunft besser laufen kann!


21.06.2019

 

Wann bekommen wir überall schnelles Internet in Schleswig-Holstein?

 

Der Minister will SH zur 5G-Modellregion machen. Die Antworten auf meine kleine Anfragen sagen etwas anderes. Eines bleibt: die Forderung ist unterstützenswert

 

Ohne Unterbrechung online zu arbeiten ist an vielen Stellen Schleswig-Holsteins, zuhause und unterwegs, schlicht unmöglich. Ich erlebe das fast tagtäglich bei meiner Bahnfahrt nach Kiel. 5G, der neue Standard für, unter anderem, mobiles Internet, kann das Problem lösen. Es liegt in der Hand der Landesregierung, dieses Thema jetzt anzugehen und so schnell wie möglich voranzutreiben. Ich habe ihr deswegen einige Fragen zu dieser Angelegenheit gestellt.

 

Die Versteigerung der 5G-Frequenzen erfolgt durch die Bundesnetzagentur, die Betreibung durch die großen, bekannten Unternehmen. Wie viele Funkmasten für eine anständige Netzabdeckung benötigt werden, wie die Zusammenarbeit mit den umliegenden Bundesländern ablaufen soll und ob die 5G-Strahlung möglicherweise sogar gesundheitsgefährdend ist, ist noch nicht bekannt.

 

Für mich ist klar: die Einflussnahme und Steuerung durch Abgeordnete und Volksvertreter darf nicht nach der Versteigerung beendet sein! Das eine sind sicherlich die (betriebswirtschaftlichen) Interessen der privaten Unternehmen, das andere ist das Interesse von uns allen, überall schnelles und zuverlässiges Internet zu haben. Für mich überwiegt der zweite Aspekt. Deswegen sollte sich die Landesregierung weiterhin und zunehmend in diesen Prozess einmischen, damit diese Chance nicht vertan wird!


27.05.2019

 

Praktikum im Hotel Hafen Flensburg - "neue Arbeit" auch im Hotel- und Gaststättengewerbe!

 

Die Tourismusbranche wächst stetig, auch hier in Flensburg.

Im Rahmen der Aktionswoche „Hotel- und Gaststättengewerbe“ von der SPD Landtagsfraktion durfte ich im Hotel Hafen Flensburg mit anpacken und den Arbeitnehmern über die Schulter gucken. Frühstück vorbereiten, Gläser polieren, Betten machen und Tische eindecken gehörten zu meinen Aufgaben. Im Hotel Hafen Flensburg arbeiten rund 40 Festangestellte und 9 Azubis. Ein Großteil der Arbeit erfolgt hier im Hintergrund. Trotz des steigenden Wachstums hat die Branche mit Fachkräftemangel und Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Um diesen entgegen zu wirken müssen wir auch in der Gastronomiebranche verschiedene Arbeitszeitmodelle diskutieren, um zum Beispiel die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Ich habe gelernt, dass die Angestellten im Hotel Hafen Flensburg gerne hier arbeiten und dass eine Menge Teamwork nötig ist, damit ein Hotel in allen Bereichen funktioniert.


13.05.2019

 

Zu Besuch bei Mitsubishi Papermills

 

250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort beschäftigt, wo rund um die Uhr gearbeitet wird: bei der Papierfabrik „Mitsubishi Papermills“ in der Husumer Straße. Obwohl „das Digitale drängt“ ist der Flensburger Standort flexibel was die Produktpalette anbetrifft. So wird hier in Flensburg jüngst an Verpackungen gearbeitet, die Plastik durch Papier ersetzt. Dies ist einerseits eine große Herausforderung für die Forscher und Entwickler, andererseits eine große Chance für den Standort und ein großer Beitrag zum Umweltschutz. Die verwendeten Zellstoffe sind ISO- und FSC-zertifiziert. Auch hier ist jedoch deutlich geworden: der allgemeine Mangel an Fachkräften, der demographische Wandel und eine hastige Umweltpolitik darf Betriebe wie die Flensburger Papierfabrik nicht mit aller Härte treffen. Deswegen fordern wir Sozialdemokraten dass mehr junge Menschen aus dem Ausland so schnell wie möglich in unseren Arbeitsmarkt integriert und der Umwelt- und Klimaschutz gemeinsam mit Betrieben und Gewerkschaften gestaltet wird!


25.04.2019

 

Besuch bei der Flensburger Flüchtlingshilfe

 

35 Ehrenamtliche sind in der Flensburger Flüchtlingshilfe aktiv. Dabei habe sich die Arbeit seit 2015 verändert, berichtet Niklas Kildentoft, Geschäftsführer der Einrichtung. Nachdem anfangs vor allem die Beratung rund um das Asylverfahren eine Rolle gespielt habe, sei es nun die „Alltagsintegration“. Dabei geht es mittlerweile eher um die Hilfestellung bei Anträgen sowie Schreiben von Behörden sowie die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter. Diese Angebote werden von den Besuchern der Einrichtung gerne angenommen und leisten einen wichtigen Beitrag zur gelingenden Integration; umso problematischer ist, dass die Finanzierung mittlerweile schwierig ist. Die Stadt Flensburg stellt zwar die Räumlichkeiten zur Verfügung, das hauptamtliche Personal muss jedoch anderweitig finanziert werden. Hauptamtliches Personal ist für das Funktionieren der Abläufe allerdings unerlässlich. Die Koordination der vielen ehrenamtlich Tätigen sowie die administrativen Aufgaben insgesamt können nicht einfach „nebenbei“ erledigt werden! Ein Antrag beim CDU-geführten Innenministerium auf Förderung aus dem Programm „Lokale Maßnahmen für Teilhabe und Zusammenhalt (MaTZ)“ wurde leider abgelehnt. In der Folge fehlen der Flensburger Flüchtlingshilfe in etwa 40.000€, um die alltägliche Arbeit zu sichern. Entsprechend gilt es, hier nochmal kritisch die Begründung für die Ablehnung zu hinterfragen und auch weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen – dafür setze ich mich ein!


März 2019

 

Hoffentlich nicht krank?! ...und was wenn doch? – Das „Süderlügumer Modell“

 

109,2% hausärztliche Versorgungsquote, Überversorgung im ländlichen Raum.

 

Auch wenn es zunächst überraschend klingt: Diese Versorgungsquote besteht laut Delf Kröger (Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein) im nördlichen Bereich von Nordfriesland – ein gutes Beispiel für ländliche Räume. Sind also alle Empfindungen über zu lange Wartezeiten, zu volle Wartezimmer und zu „weißen Flecken“ in der medizinischen Landschaft trügerisch? Nein, denn tatsächlich besteht an einigen Stellen politischer Handlungsbedarf.

 

Kürzere Krankenhausaufenthalte, mehr ambulante Versorgung – diese Phänomene sorgen unter anderem für mehr Patient*innen in den Praxen. Zudem werden die Versorgungsquoten nach Gebieten berechnet. Es kann also sein, dass viele Praxen in einer Gemeinde rechnerisch den Bedarf umliegender Gemeinden abdecken. Gravierend können diese Dinge werden, wenn bei in Ruhestand gehenden Ärzt*innen die Nachbesetzung misslingt – und diesbezüglich zeichnet sich eine Tendenz ab. So sind immer weniger angehende Mediziner bereit, im ländlichen Raum zu praktizieren.

 

Das liegt jedoch nicht am ländlichen Raum an sich, sondern an den Rahmenbedingungen vor Ort. Hier sind die Fragen „Bekomme ich einen KiTa-Platz für meine Kinder?“, „Bin ich mobil – unabhängig vom Auto?“, „Will ich das finanzielle Risiko einer Selbstständigkeit auf mich nehmen?“ ebenso relevant wie in größeren Städten. Deswegen muss gerade auch bei diesen vermeintlich weichen Faktoren angesetzt werden, da sie in Wahrheit zum harten Entscheidungskriterium werden.

 

 Für attraktive Arbeitsbedingungen könnten Gemeinden durch ein Anstellungsverhältnis selbst sorgen: feste Arbeitszeiten, kein finanzielles Risiko, Arbeit im Team. Voraussetzung ist dabei natürlich eine gesicherte Finanzierung; ein möglicher Ansatzpunkt für die Landespolitik! Doch zu Anfang ist die Aufgabe: Es werden politische und medizinische Vertreter vor Ort konkrete und jeweils passgenaue Modelle entwickeln müssen – begleitet und organisiert durch das Land!   


16.03.2019

 

Der Brexit hätte auch für Flensburg weitreichende Folgen!

 

Die letzte Woche wird nicht die letzte turbulente 'Brexit-Woche' gewesen sein. Die Abstimmungen über ein EU-Austrittsabkommen Großbritanniens könnte auch für Flensburg weitreichende Folgen haben. Ein ungeordneter ‚Brexit‘ hätte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit britischem Pass und auch Studierende, gerade die der Europa-Universität Flensburg, weitreichende Folgen. Das zeigen die Anfragen unserer Landtagsfraktion deutlich. Denn beim Brexit geht es nicht nur um Wirtschaftsfragen. Der Brexit würde konkrete Auswirkungen auf viele Bereiche des alltäglichen Lebens haben. Schulen und Hochschulen, die Austausche organisieren, Initiativen, Vereine, Kommunen und viele Bürgerinnen und Bürger, die Verbindungen nach Großbritannien haben oder als britische Staatsbürger hier bei uns leben und arbeiten, würden gerne wissen, wie es weitergeht.

 

Sollte das Vereinige Königreich die EU ohne Abkommen verlassen, müssen sich bei uns lebende britische Bürgerinnen und Bürger plötzlich um ihren Aufenthalts- und Arbeitsstatus kümmern und Studierende müssen befürchten, dass Austauschprogramme wie das Erasmus-Programm auf Eis gelegt werden. Zudem ist die Schleswig-Holsteinische Landesregierung ausgesprochen zurückhaltend und wenig auf die verschiedenen ‚Brexit‘-Szenarien vorbereitet.

 

Unabhängig vom endgültigen Beschluss des britischen Unterhauses sehe ich in jedem Fall unzählige Sonder- und Übergangsregelungen auf viele Bürger zukommen, die aus dem Vereinigen Königreich stammen oder Deutsche, die dort hinreisen wollen.

 

Allein die Debatte um den Ausstieg eines Landes aus der Europäischen Union macht deutlich deutlich dass wir in der EU nicht mehr, sondern weniger Grenzen brauchen. Bei aller berechtigten Kritik an der EU müssen wir alles dafür tun, dass das „Friedensprojekt“ EU erhalten bleibt.


07.02.2019

 

Unterstützung für die aktive Mittagspause der GdP!

 

Die Kolleginnen und Kollegen der GdP machen eine aktive Mittagspause und fordern bessere Bezahlung!

Die Forderung nach höheren Bezügen finde ich richtig und unterstützenswert. Ich habe selbst die Arbeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten begleiten dürfen – starke Belastungen und immer weiter steigende Anforderungen rechtfertigen die Forderungen der Streikenden. Das ist nur der Anfang - weitergehen kann und muss es bei und mit entlastenden Arbeitszeiten und besserer Ausrüstung!


06.02.2019

 

Diskussion über Digitalisierung und Arbeitsmarkt in Kiel

Keine "German Angst" beim Thema Digitalisierung! Heute gibt es bei der Landtagsfraktion viele Impulse aus unterschiedlichen Branchen und Institutionen zum Thema Digitalisierung. Weiter Informationen folgen!


04.02.2019

 

Praktikum im Landtag

 

Tatkräftige Begleitung und Unterstützung hatte ich in den letzten beiden Wochen durch meinen Schülerpraktikanten Nicho Nölting. Vielen Dank für die vielen Diskussionen, Deine Ideen und Dein Engagement! Bei Interesse an einem Praktikum freue ich mich über eine aussagekräftige Bewerbung unter Berücksichtigung des PraktikantInnenprogrammes (s. Menüpunkt "Kontakt").


01.02.2019

 

Besuch bei der Flensburger Tafel

 

Am Mittwoch und am Freitag findet die Essensausgabe der Tafel in der Waldstraße statt. Wie dies genau abläuft habe ich mir heute angeschaut - und gleich selbst mit angepackt.

Es ist wirklich beeindruckend was die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unter der Leitung von Klaus Grebbin leisten. Für so einen Ausgabetag wie heute benötigt die Tafel ca. 35 engagierte Menschen. Aber nicht nur Lebensmittel werden ausgegeben, auch ein warmer Mittagstisch für Bedürftige und ein gesundes Frühstück für die Flensburger Waldschule werden hier organisiert. Deutlich wurde mir besonders, dass es an Geld und an helfenden Händen fehlt. Das nehme ich mit!

Die Berichterstattung ist hier zu finden.


30.01.2019

 

Besuch auf der Werft mit Ralf Stegner

 

Die Auftragsbücher sind voll, trotzdem fürchten die Kolleginnen und Kollegen auf der Werft um ihre Jobs. So kann es nicht weitergehen. Die SPD-Landtagsfraktion wird das Thema schon heute im Landtag auf die Agenda bringen! Meine Meinung ist klar: die Kolleginnen und Kollegen können am wenigsten etwas für die Schieflage der Werft; sie identifizieren sich mit dem Betrieb und schieben Überstunden vor sich her, die ausbezahlt einen Millionenbeitrag ausmachen würden!

 

Die Berichterstattung ist hier zu finden.


28.01.2019

 

Girls-Day im Landtag

 

Interesse an Einblicken in die Arbeit der SPD-Landtagsfraktion? Dann besuch' uns am Girls-Day - der findet dieses Jahr nämlich während der Landtagswoche statt!

Weitere Infos zum Ablauf und zur Organisation erhältst Du von meinem Team unter kontakt@heiner-dunckel.de!