März 2019

 

Hoffentlich nicht krank?! ...und was wenn doch? – Das „Süderlügumer Modell“

 

 

 

109,2% hausärztliche Versorgungsquote, Überversorgung im ländlichen Raum.

 

 

 

Auch wenn es zunächst überraschend klingt: Diese Versorgungsquote besteht laut Delf Kröger (Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein) im nördlichen Bereich von Nordfriesland – ein gutes Beispiel für ländliche Räume. Sind also alle Empfindungen über zu lange Wartezeiten, zu volle Wartezimmer und zu „weißen Flecken“ in der medizinischen Landschaft trügerisch? Nein, denn tatsächlich besteht an einigen Stellen politischer Handlungsbedarf.

 

 

 

Kürzere Krankenhausaufenthalte, mehr ambulante Versorgung – diese Phänomene sorgen unter anderem für mehr Patient*innen in den Praxen. Zudem werden die Versorgungsquoten nach Gebieten berechnet. Es kann also sein, dass viele Praxen in einer Gemeinde rechnerisch den Bedarf umliegender Gemeinden abdecken. Gravierend können diese Dinge werden, wenn bei in Ruhestand gehenden Ärzt*innen die Nachbesetzung misslingt – und diesbezüglich zeichnet sich eine Tendenz ab. So sind immer weniger angehende Mediziner bereit, im ländlichen Raum zu praktizieren.

 

 

 

Das liegt jedoch nicht am ländlichen Raum an sich, sondern an den Rahmenbedingungen vor Ort. Hier sind die Fragen „Bekomme ich einen KiTa-Platz für meine Kinder?“, „Bin ich mobil – unabhängig vom Auto?“, „Will ich das finanzielle Risiko einer Selbstständigkeit auf mich nehmen?“ ebenso relevant wie in größeren Städten. Deswegen muss gerade auch bei diesen vermeintlich weichen Faktoren angesetzt werden, da sie in Wahrheit zum harten Entscheidungskriterium werden.

 

 

 

Für attraktive Arbeitsbedingungen könnten Gemeinden durch ein Anstellungsverhältnis selbst sorgen: feste Arbeitszeiten, kein finanzielles Risiko, Arbeit im Team. Voraussetzung ist dabei natürlich eine gesicherte Finanzierung; ein möglicher Ansatzpunkt für die Landespolitik! Doch zu Anfang ist die Aufgabe: Es werden politische und medizinische Vertreter vor Ort konkrete und jeweils passgenaue Modelle entwickeln müssen – begleitet und organisiert durch das Land!    

 

 


16.03. 2019

 

Der Brexit hätte auch für Flensburg weitreichende Folgen!

 

Die letzte Woche wird nicht die letzte turbulente 'Brexit-Woche' gewesen sein. Die Abstimmungen über ein EU-Austrittsabkommen Großbritanniens könnte auch für Flensburg weitreichende Folgen haben. Ein ungeordneter ‚Brexit‘ hätte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit britischem Pass und auch Studierende, gerade die der Europa-Universität Flensburg, weitreichende Folgen. Das zeigen die Anfragen unserer Landtagsfraktion deutlich. Denn beim Brexit geht es nicht nur um Wirtschaftsfragen. Der Brexit würde konkrete Auswirkungen auf viele Bereiche des alltäglichen Lebens haben. Schulen und Hochschulen, die Austausche organisieren, Initiativen, Vereine, Kommunen und viele Bürgerinnen und Bürger, die Verbindungen nach Großbritannien haben oder als britische Staatsbürger hier bei uns leben und arbeiten, würden gerne wissen, wie es weitergeht.

 

Sollte das Vereinige Königreich die EU ohne Abkommen verlassen, müssen sich bei uns lebende britische Bürgerinnen und Bürger plötzlich um ihren Aufenthalts- und Arbeitsstatus kümmern und Studierende müssen befürchten, dass Austauschprogramme wie das Erasmus-Programm auf Eis gelegt werden. Zudem ist die Schleswig-Holsteinische Landesregierung ausgesprochen zurückhaltend und wenig auf die verschiedenen ‚Brexit‘-Szenarien vorbereitet.

 

Unabhängig vom endgültigen Beschluss des britischen Unterhauses sehe ich in jedem Fall unzählige Sonder- und Übergangsregelungen auf viele Bürger zukommen, die aus dem Vereinigen Königreich stammen oder Deutsche, die dort hinreisen wollen.

 

Allein die Debatte um den Ausstieg eines Landes aus der Europäischen Union macht deutlich deutlich dass wir in der EU nicht mehr, sondern weniger Grenzen brauchen. Bei aller berechtigten Kritik an der EU müssen wir alles dafür tun, dass das „Friedensprojekt“ EU erhalten bleibt.


07.02.2019

 

Unterstützung für die aktive Mittagspause der GdP!

 

Die Kolleginnen und Kollegen der GdP machen eine aktive Mittagspause und fordern bessere Bezahlung!

Die Forderung nach höheren Bezügen finde ich richtig und unterstützenswert. Ich habe selbst die Arbeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten begleiten dürfen – starke Belastungen und immer weiter steigende Anforderungen rechtfertigen die Forderungen der Streikenden. Das ist nur der Anfang - weitergehen kann und muss es bei und mit entlastenden Arbeitszeiten und besserer Ausrüstung!


06.02.2019

 

Diskussion über Digitalisierung und Arbeitsmarkt in Kiel

Keine "German Angst" beim Thema Digitalisierung! Heute gibt es bei der Landtagsfraktion viele Impulse aus unterschiedlichen Branchen und Institutionen zum Thema Digitalisierung. Weiter Informationen folgen!


04.02.2019

 

Praktikum im Landtag

 

Tatkräftige Begleitung und Unterstützung hatte ich in den letzten beiden Wochen durch meinen Schülerpraktikanten Nicho Nölting. Vielen Dank für die vielen Diskussionen, Deine Ideen und Dein Engagement! Bei Interesse an einem Praktikum freue ich mich über eine aussagekräftige Bewerbung unter Berücksichtigung des PraktikantInnenprogrammes (s. Menüpunkt "Kontakt").


01.02.2019

 

Besuch bei der Flensburger Tafel

 

Am Mittwoch und am Freitag findet die Essensausgabe der Tafel in der Waldstraße statt. Wie dies genau abläuft habe ich mir heute angeschaut - und gleich selbst mit angepackt.

Es ist wirklich beeindruckend was die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unter der Leitung von Klaus Grebbin leisten. Für so einen Ausgabetag wie heute benötigt die Tafel ca. 35 engagierte Menschen. Aber nicht nur Lebensmittel werden ausgegeben, auch ein warmer Mittagstisch für Bedürftige und ein gesundes Frühstück für die Flensburger Waldschule werden hier organisiert. Deutlich wurde mir besonders, dass es an Geld und an helfenden Händen fehlt. Das nehme ich mit!

Die Berichterstattung ist hier zu finden.


30.01.2019

 

Besuch auf der Werft mit Ralf Stegner

 

Die Auftragsbücher sind voll, trotzdem fürchten die Kolleginnen und Kollegen auf der Werft um ihre Jobs. So kann es nicht weitergehen. Die SPD-Landtagsfraktion wird das Thema schon heute im Landtag auf die Agenda bringen! Meine Meinung ist klar: die Kolleginnen und Kollegen können am wenigsten etwas für die Schieflage der Werft; sie identifizieren sich mit dem Betrieb und schieben Überstunden vor sich her, die ausbezahlt einen Millionenbeitrag ausmachen würden!

 

Die Berichterstattung ist hier zu finden.


28.01.2019

 

Girls-Day im Landtag

 

Interesse an Einblicken in die Arbeit der SPD-Landtagsfraktion? Dann besuch' uns am Girls-Day - der findet dieses Jahr nämlich während der Landtagswoche statt!

Weitere Infos zum Ablauf und zur Organisation erhältst Du von meinem Team unter kontakt@heiner-dunckel.de!